Aufgrund meines Artikels („Zu viel Photoshop im Foto-Journalismus?“ hier im Blog) wurde ich doch ernsthaft gefragt, ob ich denn auch viel Photoshop bei meinen Fotos benutzen würde. Natürlich mache ich das. Aber ich habe auch einen ganz anderen Anspruch als die professionellen Fotografen.
Natürlich bearbeite ich die Farben. Teilweise auch enorm. Hier mal etwas zurechtschneiden, da mal etwas ausbessern und vor allem die Tiefen und Lichter hervorkitzeln, das sind meine hauptsächlichsten Änderungen. Und ich mache dies, weil es mir um das Endergebnis geht. Nicht, um das optimale perfekte echte Foto.
Mal ein paar Beispiele. Hier das Original:
Und so habe ich es in meiner Phot-O-Rama gepostet:
Der Korpus der kleinen Trommel war mir zu lila/rötlich, wollte einen echten Braunton. Desweiteren habe ich es so zurechtgeschnitten, dass unten die Kerbe mit der hellen Stelle nicht mehr zu sehen ist, damit es ein harmonischeres Gesamtbild ergibt. Das Fell der Trommel habe ich noch etwas intensiviert und insgesamt einen höheren Kontrast gezogen, das wars. So finde ich es cooler!
Für das nächste Beispiel seht ihr meinen brasilianischen Klappstuhl als Fotografie:
Und dazu die bearbeitete Version:
Am meisten hatte mich gestört, dass der Stuhl auf der Rückenfläche eine Verfärbung hatte. Die habe ich entfernt. Auffallend sind sicher die Farben. Da habe ich nur für die Farben des Stuhles die Sättigung erhöht, der Hintergrund wurde mit der „Tiefen/Lichter“-Funktion von Photoshop zum Vorschein gebracht.
Thats it.
Schlagworte: bearbeitung, bild, foto, photoshop



