Three dates in a row

Jep, schön wärs gewesen…

Also, das erste Date am Montag habe ich in der Hamburger Markthalle gemeinsam mit Vicky wahrgenommen:

Die Vorband Flyswatter aus München spielte selbstbewusst auf und beeindruckte mit Melodien, welche beim ersten Hören schon gut ins Ohr und in die Beine gingen! Erstaunlich, daß sie mir als Vorbandhasser so gut gefielen. Vom Stil her moderner deutscher New Rock mit anständigem aber dennoch chartbewußtem Härtegrad.

Das Mainevent des Abends war aufgrund der Ankündigung, sie würden sich nach 13 Jahren Bandgeschichte auflösen, mit gemischten Gefühlen von mir erwartet. Zu schön waren die Erinnerungen an das Berliner Konzert noch vor einem dreiviertel Jahr. Ich wollte Boy Sets Fire doch in bester Erinnerung behalten…

…sie starteten mit dem Intro aus dem aktuellen Album. Very delicious! Von der ersten Sekunde war klar, das die Jungs nochmal ordentlich Spaß haben wollten. So eine Spielfreude und Lockerheit habe ich selten erlebt. Man flachste und scherzte am laufenden Band und hatte nun wirklich nicht den Eindruck, daß dies die sonst gespielte amerikanische Professionalität ist, die einem dargeboten wird. Ganz im Gegenteil ging ne Menge schief, einen Song mussten sie komplett abbrechen und neu beginnen, weil der Sänger sich vor Lachen nicht mehr eingekriegt hatte. Aufgrund eines Unfalls wurde der Set mit 3 verschiedenen Gitarristen gespielt, allesamt Jungs der Vorbands. Sehr witzig. So gab es einen Akkustikpart, welcher wirklich spontan und gefühlvoll rüberkam. Genial.

ENERGIE!!! Energie ist wohl das trefflichste Wort, möchte man die Eindrücke beschreiben, die von Sänger/Band am heutigen Abend ausgingen. Schade um diese geniale Band!

Die Zugabenpause am Ende des Sets lies man einfach weg, so daß man auf eine Spielzeit von knapp 100 Minuten kam und ein sichtlich rundum zufriedenes Publikum auf den Weg nach Hause schickte. Der Merch-Stand war noch lange belagert und die Markthalle gut gefüllt.

Hammer Set!!!

Die anderen beiden Konzerte zeigen ein trauriges Bild meiner Konzertbesucherkarriere: beide verpasst! Aufgrund meines Umzuges und der vielen Stunden, welche ich dort investiert habe, bin ich bei BSF in Leipzig erst um 21h00 Richtung Leipzig losgefahren und war gegen 21h30 bei Magdeburg. Da hätte ich die 110 Kilometer eh nicht geschafft und bin umgedreht.

Am Mittwoch dachte ich -naiv wie ich war-, daß Rise Against doch auch erst gegen 22h00 beginnen würden. Pünktlich um 22h30 war ich nach 80 minütiger Fahrzeit (REKORD!) vorm SO36 in Berlin und sah nur, wie laufend Leute HERAUS kamen. Das Konzert begann bereits um 19h00 und war entsprechend früh beendet. Tolle Wurst.

Das nächste Mal wieder eiserne Disziplin: um 17h00 wird losgefahren, fertig. Dann klappts auch mit den Vorbands… juhu!

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