Live auf St. Pauli, 07.07.2009

KTB_Plakat

Das selbstbetitelte Debütalbum liegt schon 12 Jahre zurück und nach zwei weiteren Alben hatte die Band sich 2002 aufgelöst. Ihre Musik kann schubladentechnisch als „Instrumentaler Stonerrock“ bezeichnet werden, was ich treffend finde. Die 3 Alben kenne ich in- und auswendig! Jahrelang höre ich nun die Musik in dem Wissen, dass sie eh als kleine unbekannte Band aufgelöst sind und ihre Tage gezählt sind. Mangels Website und eher wenig bis gar keinen Interviews, habe ich auch nie nach Namen der Musiker oder dem weiteren Verlauf recherchiert. Und plötzlich, nach 7 Jahren, sind sie wieder da! Schreiben neue Songs und kommen sogar auf Tour. Genial.

Live_links

Die Vorband schenke ich mir, wie gehabt. Karma To Burn: Zum ersten Mal kann ich Gesichter zuordnen und sehe die 3 Mann ohne spektakuläres Intro auf der spartanischen Bühne des Molotow in Hamburg. Es geht mit Kracher-Songs los und ich denke schon, dass sie all ihr Material schon am Anfang verballern. Aber der eine „Ach ja, den Songs gibts ja auch noch“ – Effekt jagt den nächsten. Der Rob Oswald ist ein Tier hinter seiner Schießbude und haut in die Felle. Moment, war das nicht der Typ, der vor der Show draussen auf dem Spielbudenplatz mit Kopfhörern an der Wand hockte? Hatte den schon für einen Luden gehalten. Wie man sich irren kann. Im zweiten Drittel kommen etwas langsamere Songs nebst zwei neuen zum Einsatz, was das Tempo und die Stimmung ein klein wenig heraus nimmt. Die neuen Stücke wirken facettenreicher. Zum Grande Finale fahren sie aber wieder hoch und bringen im Zugabeteil die restlichen Hits auch noch unter. Ganz stark. Endlich live gehört/gesehen!

Live_rechts

Die Ansagen beschränken sich auf die Nennung der Songtitel. Also „15“, „32“ oder „9“. Die Set-List seht ihr ja oben. 🙂

Ach nein, einmal witzte Fronter William Mecum: „The next one is a singalong and you know the lyrics“. *haha* Natürlich darf man auf der Showbühne keine Performance a la Detlef D! Soost erwarten. Sagen wir: die Musiker waren eine Konstante; mit der Bühne. Bassist Richard Mullins war ganz californication und kam in Cap und Sonnenbrille. Naja. – Rund 50 Bevölkerungsteilnehmer enjoyten den Auftritt, welcher mir unvergeßlich und in wilder Erinnerung bleiben wird! Cheers!

http://www.myspace.com/karmatoburn
http://www.k2burn.com
http://www.molotowclub.com

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: